Publikationen

Converting Milan

In Kooperation mit der Politecnico di Milano veranstaltete die Hochschule Wismar ein internationales Forschungs- und Entwurfsseminar mit mehreren interdisziplinären Zusammenkünften deutscher und italienischer Studierender, Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren der Architektur sowie der Stadt- und Landschaftsplanung.

Mailand hat insbesondere im Zuge der Industrialisierung an Bedeutung gewonnen und sich bis in die 1970er Jahre zu einem wichtigen Industriezentrum entwickelt. Seit dem vollzieht sich jedoch ein erheblicher Wandel der Wirtschaftsstruktur, der dazu geführt hat, dass zahlreiche Industrie- und Bahnanlagen brachgefallen sowie untergenutzt sind. Diese Flächen müssen aufgewertet und in das städtebauliche Gefüge Mailands integriert werden. Beispielhaft hierfür ist der ehemalige Bahnhof „Scalo Ferrovario Lancetti“, für dessen zukünftige Entwicklung ein städtebaulicher und freiräumlicher Entwurf benötigt wird.

Unterstützt von Experten wurde im Rahmen des internationalen Seminars der urbane Wandel der Stadt Mailand analysiert, diskutiert und mit anderen städtebaulichen Phänomenen verglichen, um die Erkenntnisse in Form von städtebaulichen Entwürfen für ein definiertes Plangebiet innerhalb Mailands umzusetzen.

Die Ergebnisse der Kooperation wurden in der gemeinsamen, englischsprachigen Publikation „Converting Milan“ zusammengefasst und dokumentiert. Sie gibt einen Einblick in den gemeinsamen Arbeitsprozess und enthält darüber hinaus Beiträge, die von Professoren und Studierenden im Rahmen der Kooperation erstellt wurden.

Das gesamte Forschungs- und Entwurfsseminar sowie die Publikation konnten realisiert werden durch die finanzielle Unterstützung des DAAD.

 

Herausgegeben von
Prof. Dr. Beate Niemann
Professur für Städtebau und Raumplanung
Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar

Verlag University Wismar


Format
210 x 148 cm
216 Seiten
Englischsprachig
Farb- und SW-Abbildungen


ISBN
978-3-942 100-21-2

Bei Fragen zur Publikation wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Beate Niemann (E-Mail: beate.niemann@hs-wismar.de).

Veröffentlicht von Sabrina Lampe

 


Back to List