Ausstellung "Hokuspokus Liebe"

Er beinhaltet die unterschiedlichen Konnotationen und wird/wurde in den verschiedensten Kulturen und Gesellschaften unterschiedlich aufgefasst und gestaltet. Sie ist aber erlebbar und erschließt sich dem Sehenden und Liebenden. Sie erfordert Aufmerksamkeit und Mut, sich der Sehnsucht danach zu öffnen und zu zeigen und mit ihr umzugehen. "Die Liebe als Gratwanderung der Seele bestimmt unser Da- und Menschsein in vielen Facetten ihres Ausdrucks und Erlebens als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium" (Luhmann, N. 1982).

Diese unterschiedlichen Ausdrucksweisen zu entdecken und aufzuzeigen ist Gegenstand des Projektes. Gemeint sind dabei unterschiedliche Bereiche der menschlichen Kommunikation in ihren glücklichen und auch weniger glücklichen Momenten. Als generelles Prinzip kann die Liebe in jeden Bereich hinzukommen, oder auch nicht. Dieses Prinzip bedeutet Aufmerksamkeit, Achtsamkeit und Wachheit, dem Leben gegenüber und ist verbunden mit einer inneren Selbstfindung und Selbsterfahrung. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzung im Projekt soll bei alltäglichen und medialen Phänomenen der "Liebe“ liegen. Fokussierende Liebe kann sich dabei beziehen auf Personen, Dinge, Gegenstände, Tiere, Musik, Kunst, Literatur, Lust und Trieb. Diese Themen sind in der Ausstellung in dreizehn Objekten umgesetzt.

Projektteilnehmer:
Immanuel Promnitz, Jasmin Häußermann, Sophie Nimz, Milena Hagedorn, Jolanthe Stelzer, Stefan Loewe, Claudia Rudat, Lisa Meier, Nele Bielenberg, Anika-Babette Liebisch, Lara Swiontek, Steffen Stender, Luisa Zimmermann, Cassandra Vogt, Jens Jeworutzki, Arkadij Blinow, Sally Frey, Janice Bockstiegel, Alexander Boldt, Kjell Langbeins, Maximilian Hofrichter, Mirko Dahms, Florian Polte, Antonia Brändl, Nina Lehmann, Patricia Rolke, Linda Reuschel, Luisa Zimmermann, Cassandra Vogt, Jens Jeworutzki



Ausstellung in der Gerichtslaube im Rathaus Wismar »
14. Juni 2018 - 7. Juli 2018
Eröffnung am Mittwoch, 13. Juni um 17 Uhr



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