Corporate Design für das Café Merci

Logo für das Café Merci

Projektinfos

Jahr: 2016

Studiengang:
Kommunikationsdesign und Medien

Betreuer:
Prof. Dipl.-Gebrauchsgrafikerin Hanka Polkehn Dipl.-Des. (FH) Richard Stickel

Teilnehmer:
Sabrina Henrich

Projektart:
Abschlussarbeit

Das Café begann 1992 in Bad Soden am Taunus, damals noch unter dem Namen Café Bonjour, unter der Leitung der Eigentümer Herr und Frau Klüglein. Nachdem Herr Klüglein 2006 überraschend verstarb, benannte seine Frau das Café in liebevoller Erinnerung und Dankbarkeit für das was er Ihr bedeutete, in Café Merci um. Die Erfolgsgeschichte dauert bis heute an und hat nunmehr vier Filialen zu verzeichnen, in denen circa 50 Mitarbeiter beschäftigt werden. 

Das Ziel ist es, dass die Gäste sich wie Gott in Frankreich fühlen. Das transportiert auch der Claim »Manger comme Dieu en France« – Essen wie Gott in Frankreich. Um das zu erreichen gibt es drei Erfolgszutaten – die Ingrédients: Français, Fait Maison,Tradition moderne. In jeder Gestaltung, in jedem Wort, in jedem Bild, in einfach allem sollten diese Ingrédients stecken bei der Erarbeitung eines neuen Corporate Design. In der Küche sagt man ein Rezept sei perfekt, wenn keine Zutat mehr weggelassen werden kann.

Der ovale Zierrahmen der Wort-Bild-Marke illustriert einen kulinarischen Querschnitt. Alle Illustrationen haben eine einheitliche Grundlinienstärke. Dazu kommt ein fiktiver Lichteinfall der für eine Schattierung sorgt, die der Illustration mehr Plastizität und Leben verleiht. Die Details der einzelnen Elemente vollführen einen Spagat zwischen narrativer Lust und sachlicher Einfachheit. Einige zeigen genau so viel wie nötig, um erkannt zu werden, andere dürfen sich mit einem dekorativen Extra schmücken, wiederum andere lassen so viel Interpretationsraum, dass jeder darin sehen kann, worauf er Appetit hat. Keine Illustration kommt doppelt vor; selbst wenn eine Sache doppelt auftaucht, handelt es sich um unterschiedliche Exemplare

Die Wortmarke ist ein Abbild der Ecriture Parisienne, eine französische Schrift, aus den 1920er-Jahren. Zum einen stecken in ihr Eigenheiten der französischen Handschrift, zum anderen auch eine großzügiger Umgang mit dem Verspielten. Für seine Funktion als Wortmarke wurden Details optimiert, die Grundlinienstärke optisch auf die der Illustrationen abgestimmt und auch die Schattierungen der Bildmarke finden sich im Schriftzug wieder.  (aus dem Manual zum CD)

Die Diplomandin konzipierte ein umfängliches Corporate Design, die Entscheidungen und Handlungsanleitungen finden sich in einem Manual.

aus dem Manual: Illustration
aus dem Manual: Verpackung
aus dem Manual: Etiketten
aus dem Manual: Bekleidung
aus dem Manual: Speisekarte
aus dem Manual: Website und Mobile-Version
aus dem Manual: Print-Beispiel

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