Umnutzungskonzept: Sanierung ehemalige Feuerwache in Brüel

Projektinfos

Jahr: 2017

Studiengang:
Architektur

Betreuer:
Prof. Dipl.-Ing. Andrea Gaube MA Dipl.-Ing. Anja Bartels

Teilnehmer:
Annika Moser

Projektart:
Theorie

Umnutzungskonzepte als Mortor zur (Klein-)Stadtentwicklung – Sanierung ehemalige Feuerwache in Brüel
Conversion concepts for urban development strategies in small towns – enovation of the former fire station in Brüel

Aufbauend auf den Arbeiten "BRÜEL - Entwicklungsperspektiven Kleinstadt" vom WS 2016/17 befasst sich die Arbeit mit dem Thema Umnutzungskonzepte als Motor zur (Klein-) Stadtentwicklung. Bei dem bearbeiteten Objekt handelt es sich um die Ehemalige Feuerwache, die sich besonders durch ihre zentrale Lage und der auffälligen architektonischen Beschaffenheit auszeichnet.
 
Die Analyse des Stadtraumes ergab, dass Brüel sich durch seine Lage im Dreieck Wismar - Schwerin - Güstrow besonders zu einem Touristenort eignet, aber mit Fortzug und Überalterung zu kämpfen hat.
Die Stadt Brüel selbst bat die Architekturstudenten der Hochschule Wismar um ein vor Allem finanziell umsetzbares Sanierungs- und Umnutzungskonzept das der Stadt den nötigen neuen Anreiz geben soll.

Um sowohl den Brüelern als auch Touristen einen Anziehungspunkt zu schaffen, entschloss ich mich für eine Umnutzung zum Café, Bibliothek und Gemeinschaftsraum.
Schwerpunkt des Konzeptes ist es, mit möglichst wenig Mitteln viel Nutzen zu schaffen und dabei die Brüeler miteinzubeziehen. So können die Brüeler im Gemeinschaftsraum verschiebbare Funktionswände selbst bauen und sich somit flexibel nutzbare Probe- und Besprechungsräume schaffen.
Eine Auftrittsmöglichkeit der Vereine Brüels bietet das Café mit dem ebenfalls von den Brüelern gebauten, verstaubaren Podest.
Die Bibliothek widmet sich dem Verlagsgründer Carl Hinstorff, der 1811 in Brüel geboren ist und dessen gleichnamiger Verlag noch heute Bücher herausgibt.
Um dem Turm spannende Perspektiven und eine vielseitige Raumerfahrung zu geben, sind Podeste auf vielen verschiedenen Ebenen und Richtungen eingezogen. Das ermöglicht auf kleinstem Raum Rückzugsmöglichkeiten und Aussichten zu schaffen.
Der Aussenbereich teilt sich in eine belebte Caféterrasse, einen geschützten Lesebereich und eine Ankunftszone zum kurzen Verweilen auf.

Der Stufenplan sieht vor, zuerst das Café, dann den Gemeinschaftsraum und zum Schluss den ehemaligen Schlauchturm als Bibliothek nutzbar zu machen. 


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