Ziel ist es, digitale Technologien nicht nur zugänglich zu machen, sondern ihre aktive Nutzung und Mitgestaltung zu fördern. Durch flexible Raumkonzepte und die Umnutzung bestehender Gebäude entsteht ein offener Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.
Verortung
Das Bestandgebäude befindet sich mitten im Zentrum von Hamburg. Angrenzend an die Spitaler- und Möckebergstraße, ist der Hamburger Hauptbahnhof ebenfalls fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Des Weiteren erfolgt über eine Querstraße ein kurzer Fußmarsch bis zur Binnenalster und weiteren Einkaufsmöglichkeiten.
Entwurf
Der entstandene Entwurf zeichnet sich durch offen gestaltete Raumstrukturen aus, die sich durch das gesamte Gebäude ziehen. Eine repräsentative Treppe, die alle Ebenen miteinander verbindet, führt die Besucher gezielt durch das Gebäude und leitet sie direkt in dessen Herzstück. Das neue Dach setzt sich als gläserne Kuppel auf den Bestandsbau und verleiht dem Gebäude eine markante neue Identität. Durch die Aufstockungen wird der urbane Raum im Inneren des Gebäudes erlebbar gemacht. Gleichzeitig eröffnen sich beeindruckende Ausblicke über die Dächer Hamburgs, wodurch ein besonderer Bezug zur Stadt entsteht.
Gleichzeitig verfolgt der Entwurf das Ziel, neuen Wohnraum im Stadtzentrum zu schaffen. Im Gebäude finden sowohl kleinere als auch größere Apartments Platz, die auf ein kommunikatives und gemeinschaftliches Wohnen ausgerichtet sind. Die Wohnform fördert das soziale Miteinander insbesondere durch großzügige Gemeinschaftsflächen, die als Begegnungsorte für die Bewohner dienen. Darüber hinaus stehen diese Bereiche auch der Öffentlichkeit offen und bieten Raum für vielfältige Nutzungen, beispielsweise Sport- und Freizeitkurse.
Konstruktion
Der Entwurf setzt sich intensiv mit dem Bestand auseinander. Dabei wurde großer Wert auf den Erhalt der vorhandenen baulichen Substanz gelegt. Tragende Strukturen und wesentliche Elemente des ursprünglichen Gebäudes bleiben somit erhalten und werden in das neue Konzept integriert. Die vorhandenen Stahlträger erhalten im Innenraum lediglich eine hölzerne Verkleidung, wodurch eine warme, natürliche Raumwirkung entsteht. Die Aufstockung des Daches wird in Holzbauweise ausgeführt und fügt sich konstruktiv in den Bestand ein. Das gläserne Gebäude erhält Sonnenschutzelemente in Form einer vorgehängten Fassade aus Streckmetall. Diese sorgt für eine hohe Transparenz und Durchlässigkeit, ohne den Ausblick ins Freie zu beeinträchtigen.
Text, Grafiken: Julia Kunz, Tabea Kurtze, Magdalena Proske






















