Don't you care?

Abends, zwischendurch

Project Infos

Year: 2012

Studycourse:
Communication Design and Media

Supervisor:
Prof. Dipl.-Des. Olaf Fippinger

Participators:
Björn Hinze

Project type:
Exam Project

Ein multimediales, genreübergreifendes Kunstprojekt an einem "kunstfremden" Ort.

Durch die Kräfte der Kunst sollen neue Bezugssysteme für die Insel Rügen erschlossen werden. Dazu steht ein 1500 qm großes Gelände in Bergen, auf Rügen, mit einer 200 qm großen, ehemaligen Industriehalle zur Verfügung. Meine Partner Susanne Burmester und Sebastian Will veranstalten hier ebenfalls Aktionen und Ausstellungen  
"la grange" tritt an, um innovative, künstlerische Potentiale der Region zu erschließen und zu fördern. Ort, Partnerschaft und Projekt tragen experimentellen Charakter. Etablierte Positionen werden mit unbekannten zusammengeführt, urbane Aspekte mit der Provinz und Kunst mit elektronischer Musik gekoppelt. "la grange" nutzt die touristische Anziehungskraft der Insel Rügen, um Künstler aus Ballungszentren einzuladen. Damit wird die Attraktivität der Stadt Bergen gestärkt und die Insel Rügen durch ein junges, zeitgenössisches Programm kulturell bereichert. Ziel ist die Erweiterung der Einflussnahme, mit Mitteln der Kunst, Bewusstsein fördern. Etablierung als Anlaufpunkt für kreative Köpfe. Austausch von Lebenslinien und Zukunftsdingen. Das Projekt führt den künstlerischen Nachwuchs Mecklenburg-Vorpommerns mit etablierten Künstlern aus den kulturellen Ballungszentren zusammen. Es fördert den Austausch zwischen den Generationen ebenso wie denjenigen zwischen Stadt und Land und macht die regionalen Aktivitäten deutschlandweit sichtbar. Das Festival versteht sich als Forum für den interdisziplinären Austausch zwischen etablierter Kunst und Street Art sowie zwischen Kunst, Musik und Literatur.
Thema des Projekts "Don´t you care" ist ein typisches Merkmal unserer Zeit: Eine generelle Gleichgültigkeit gegenüber aktuellen Ereignissen und Problemen, solange sie nicht in den persönlichen Bereich hineinreichen.Die Ausstellung stellt für Künstler und Besucher eine seltene Chance zur Selbstreflexion dar. Sie soll für den Betrachter als eine Art Reise angelegt sein, während er sie durch Interaktionen, bspw. Knöpfe drücken, mit Sound interagieren usw. geleitet und gefestigt wird – Es ist ein multimediales, genreübergreifendes Kunstprojekt an einem bislang „kunstfremden“ Ort.Die Ausstellung, zu der mehr als 20 Künstlerinnen eingeladen werden, bewegt sich im Bereich der Animation, Videoinstallation und Installation in Verbindung mit Fotografie, Malerei und Illustration. Zusätzlich werden Workshops im Bereich Fotografie (Experimente mit der Lochbildkamera) und Stop motion (Animationsfilm) angeboten. Dazu wird mit der Freien Schule Dreschvitz kooperiert. Schüler haben so die Möglichkeit, ausserhalb der Schule, eigenständig aktiv zu werden.

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Eröffnung
Installation
Eröffnung
Workshop Streetart
Workshop Camera Obscura

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