Retro. Ein Typografie-Seminar

Ole Freytag hat sich den kunstgeschichtlichen Dürer-Text gesucht und ein Buch gestaltet und gebunden.

Project Infos

Year: 2021

Studycourse:
Kommunikationsdesign und Medien

Supervisor:
Prof. Dipl.-Gebrauchsgrafikerin Hanka Polkehn

Participators:
Ole Freytag Claire Granereau, Iris Groneick, Adrian Jaffe, Corinna Lukaszewicz, Lea Strauß

Project type:
Entwurf

Wenn man denkt, etwas ist von gestern, dann ist das der Moment, in dem die visuelle Avantgarde es wiederentdeckt und neu interpretiert.

In dem Seminar Typografie sollte es darum gehen, aus Gestaltersicht historische Stile zu verstehen. Die Studierenden wurden sensibilisiert für die Codes, haben sie untersucht, nach Kriterien analysiert und hinterfragt, was sie uns mitgeben können für eine zeitgemäße Gestaltung. In Referaten wurden die Epochen mit wegweisenden Gestaltern und Publikationen vorgestellt und Fragen erörtert, wie • Was sind die angewendeten Schriften, • Welches sind die typografischen Prinzipien und die gestalterische Haltung, • Welche gestalterischen Mittel mit welchen Werkzeugen kommen zum Einsatz.

Wir wollten Revivals als Kreativ‐Prinzip auf den Grund gehen, Bezüge herstellen und formale und stilistische Zutaten destillieren. Entstanden ist eine Typologie, die uns als Grundlage für Typokonzepte dienen konnte. Die Teilnehmer*innen gaben sich dann einen Gestaltungsauftrag, den sie im Sinne ihres Themas ausführten.

Innenansicht des Buches, Ole Freytag
Innenansicht des Buches, Ole Freytag
Adrian Jaffe hat Verpackung und Werbung für Haarwachs zu seinem Thema gemacht.
Plakat für Haarwachs, Adrian Jaffe
Iris Groneick findet, dass die nimm-Zwei-Tüten besser gestaltet sein könnten.
Claire Granereau kann den Elementen der Zeit durchaus etwas abgewinnen, wenn man die guten Seiten bewahrt. Hier bei einer Keksdose probiert.
Claire Granereau kann den Elementen der Zeit durchaus etwas abgewinnen, wenn man die guten Seiten bewahrt. Keksdose, andere Ansicht.

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