SpandauCycle

Lageplan

Project Infos

Year: 2019

Studycourse:
Architecture

Supervisor:
Prof. Dipl.-Ing. Matthias LudwigProf. Dr.-Ing. Beate Niemann

Participators:
Kasim Hausan, Laura Schmidt, Sophie Strobach

Project type:
Group Project

Mit SpandauCycle schlagen die Studierenden des Master-Studiengangs Architektur Kasim Hausan, Laura Schmidt und Sophie Strobach ein Konzept vor, welches das Wettbewerbsgebiet über seine inneren Barrieren und über seine Grenzen hinaus mit der Umgebung verknüpft. Das Ziel ist eine Zusammenführung des durch die querenden Straßen getrennten Gebietes. Ein differenziertes dichtes und autofreies Erschließungsnetz bildet Kreuzungspunkte zum Vorteil für Fußgänger und Radfahrer aus, sodass der motorisierte Verkehr stets Vorfahrt gewähren muss.

Besondere Beziehungen zu umgebenden Gebieten werden durch zwei Parks entwickelt. Im Norden ist die Nähe zum Bahnhof Berlin-Spandau entscheidend für urbane Typologien. Im Süden erhält der Park einen natürlichen Charakter, in Verbindung mit den Kleingartenanlagen und des Egelpfuhlgrabens. Diese Freiräume, aber auch Straßen und Wege, gehen fließend in die bereits bestehenden, übergeordneten Stadtraumstrukturen über.

Mit den aus dem Freiraum- und Erschließungskonzept entstehenden Flächen werden unterschiedliche charakteristische Quartiere gebildet. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem im Norden gelegenen „Kreativcycle“ und dem „Versorgungscycle“ im Süden. Beide werden durch eine vielfältige Nutzungsmischung geprägt, welche in den sogenannten „Splitter-Gebäuden“ im Süden die höchste Dichte verschiedener Nutzungen aufweist. Neben einer Markthalle und einem Supermarkt beinhalten diese Gebäudetypologien Wohn-, Büro- und weitere Gewerbeflächen. Auch die Verdichtung in Form von Ergänzungen im vorhandenen Gebäudebestand wird vor allem im „Kreativcycle“ deutlich ablesbar. Dort wird die historische Struktur durch das Hinzufügen von Gebäuden neu interpretiert.

Beinahe gänzlich vom Bestand losgelöst werden die drei Wohnquartiere auf Grundlage einer robusten Rasterstruktur ausgebildet. Verschiebungen und Paarbildungen der aufgelösten Blöcke lassen differenzierte Blickachsen und Zwischenräume entstehen. Freiräume, speziell innerhalb dieser Quartiere, werden durch die Entwurfsverfasser differenzierte Räume vorgeschlagen, die durch die zukünftigen Nutzer anzueignen sind.

Konzeptpiktogramme
Lageplanausschnitt
Vogelflugperspektive

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