Hindernisse vermeiden

Es sind zwei Studierende im Rollatuhl am Eingang des Hauses 18 auf dem Wismarer Campus zu sehen.
Studierende sammeln Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl auf dem Wismarer Campus im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit Dr. Antje Bernier.

Die Studienbedingungen in den Gebäuden unserer Hochschule werden schrittweise auf Anforderungen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und auf Personen mit sensorischen Einschränkungen, wie z. B. Schwerhörigkeit, angepasst. Dabei kann es sich sowohl um Studierende, Lehrende, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter als auch Gäste handeln. Seit einem Jahr gibt es auf der Website einen Überblick über die baulichen Vorkehrungen in Gebäuden. Diesen Überblick haben Studierende im Wintersemester 2020/21 erarbeitet und dabei viel gelernt.

Viele Studierende erleben zunehmend psychische Belastungen, denen sie nicht immer gewachsen sind. Das Video "Hilfe zur Selbsthilfe" der Uni Greifswald spricht den einen oder anderen an. Manchmal sind es kleine Hinweise, die helfen, manchmal müssen Psychologinnen oder Psychologen gefunden werden, wobei die Beratungsnachfrage offenbar während der Corona-Pandemie größer geworden ist. Zahlreiche Beratungsangebote werden vom Studierendenwerk Rostock-Wismar unterbreitet. An die Studienberatung unserer Hochschule kann man sich mit Fragen zum Nachteilsausgleich wenden.

Lehrende greifen Inklusion und Barrierefreiheit vielschichtig auf. Als Bestandteil der Lehre gibt es Themen von der Gestaltung von Plakaten, über den Entwurf von Gebäuden, zum Wissen rund um Personalfragen und zu Produkten wie Rollstühlen oder Treppenstufenmarkierungen. Um Selbsterfahrungen zu sammeln, kann man sich Rollatoren, Rollstühle oder Blindenlangstöcke als Lehrmittel ausleihen und ausprobieren. Mit einem Alterssimulationsanzug kann man z.B. die Veränderungen und körperlichen Grenzen von Menschen mit zunehmendem Alter erahnen. Mit dieser Sensibilisierung planen unsere Absolventinnen und Absolventen anders – besser als vorher. Das ist unser wichtigster Beitrag auf dem Weg zu einer inklusiven, barrierefreien und nachhaltigen Welt nach COVID-19.

 

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