(Wismar/ München) Von Freitag, dem 16. Oktober bis Sonntag, dem 29. November 2026 präsentiert die Plattform German Design Graduates (GDG), Teil der German Design Council Foundation, die Ausstellung „Make It Make Sense” in Kooperation mit der Neuen Sammlung – The Design Museum, Pinakothek der Moderne (2 Obergeschoss Rotunde, Barer Straße 40, 80333 München).
Aus mehr als 480 Einreichungen des aktuellen Jahrgangs wurden 71 Abschlussarbeiten aus 28 deutschsprachigen Hochschulen aus den Studienbereichen Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign ausgewählt, darunter auch zwei Abschlussarbeiten der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar:
- Celine Brussel, Diplomarbeit „safe-in – Ein neuer Service samt App und begleitender Kampagne”, 2025
» Thema: Parkende Carsharing-Fahrzeuge werden per App zu temporären Schutzräumen.
» Absolventin aus dem Studiengang Kommunikationsdesign und Medien
» Betreut durch Prof. Björn Kernspeckt und Wulf Rechtacek als externer Betreuer von der Agentur Scholz & Friends in Berlin
» Auszeichnungen der Abschlussarbeit: Grand Prix, ADC Abschlussarbeit des Jahres 2026 mit zwei goldenen Nägeln ausgezeichnet sowie CommAwards 2025, mit „Talent Bronze” ausgezeichnet im Themenfeld „Digital / Digital Products” - Korinna Rennefeld, Bachelorthesis „Ephemer – Der Anfang im Ende”, 2025
» Thema: Neue Perspektiven auf die ephemere Produktgestaltung und die Vergänglichkeit von Objekten. Gängige Vorstellungen von Wert, Qualität und Beständigkeit werden hinterfragt.
» Absolventin aus dem Bachelor-Studiengang Design – Produkt und Schmuck mit Schwerpunkt Produktdesign
» Betreut durch Prof. Tom Hanke und Prof. Stephan Schulz
» Auszeichnungen der Abschlussarbeit: DIA-Preis 2025 in der Kategorie „Produktdesign”, der „DIA-Preis„ ist eine fakultätsinterne Auszeichnung der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, die seit 2007 jährlich im Rahmen der Jahresausstellung DIA vergeben wird.
Die ausgewählten Projekte zeigen unterschiedliche Perspektiven darauf, wie sich die Aufgaben von Design gegenwärtig erweitern. Die Hochschule Wismar hatte rund zehn Abschlussarbeiten in diesem Jahr eingereicht.
Die Ausstellung „Make It Make Sense” versammelt Arbeiten, die gesellschaftliche, technologische, ökologische und kulturelle Veränderungen zum Gegenstand von Gestaltung machen. Gemeinsam zeigen sie, wie weit die Aufgaben von Design heute über klassische Fragen von Form und Funktion hinausreichen. Das begleitende Programm führt den Austausch zwischen Hochschule, Kultur und Wirtschaft weiter. Erstmals begleitet ein umfassendes Workshopprogramm für Absolvent*Innen die Ausstellung.
GDG ist eine bundesweite Initiative zur Nachwuchsförderung von Absolventen aus den Bereichen Produkt- und Industriedesign, Textil- und Modedesign sowie Kommunikations- und Digitaldesign.
Ergänzend zum Titel der Ausstellung: „Make it Make Sense” wird auch aktuell im Slang genutzt. Es bedeutet etwas Unlogisches oder Absurdes zu erklären bzw. fordert eine logische Erklärung.

