Kinura (Schweden) – Vom 21. bis 24. Januar 2026 haben vier Wismarer Studierende verschiedener gestalterischer Studiengänge am „41. Snöfestivalen – Kiruna International Snow Festival” teilgenommen. Begleitet wurden sie durch die Professoren Ilka Raupach (Fakultät Gestaltung) und Dr. Christian Stollberg (Fakultät für Ingenieurwissenschaften).
Neben fünf weiteren teilnehmenden Teams haben auch die Wismarer zwei Schneeskulpturen gemeinsam realisiert. Aus jeweils einem 3 m x 3 m x 3 m großen Rohblock, also 27 Kubikmeter mit rund 20 Tonnen Gewicht entstand eine Skulptur zum Thema „Utrymningsplan” (Schwedisch = Fluchtplan) und eine weitere zum Thema „Jeahkàl” (Samisch = Rentierflechte). Entworfen hatten die Studierenden die Skulpturen vorbereitend in Wismar in Schnee und Ton.
Die beiden Schneeskulpturen stehen nun gut 200 km über dem nördlichen Polarkreis in Kiruna, der Hauptstadt von schwedisch Sápmi, neben dem neuen Rathaus. Wie lange genau, hängt von den Wetterverhältnissen ab.
Professorin Raupach selbst forscht und arbeitet seit vielen Jahren mit den vergänglichen Materialien Eis und Schnee. Die Skulpturen der Wismarer Studierenden waren als Gruppenprojekt auch beim diesjährigen Festival außerhalb der Wertung, da maximal zwei Künstler für einen Kubus zugelassen waren.
Auch der Besuch der dortigen neuen Kunsthalle und des Musikfestivals standen auf dem Exkursionsplan sowie die Besichtigung des nahegelegenen „Icehotel” in Jukkasjärvi. 2025 hatte Prof. Ilka Raupach mit Studierenden erstmalig das Festival besucht.


