Court Of The Living Earth | the Wall

Archigram
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Projektinfos

Jahr: 2026

Studiengang:
Architektur

Betreuung:
Takasaki-Lauw, Simon, Prof. Dipl.-Ing., MArch.

Teilnehmer*innen:
Theodor Franz

Projektart:
AbschlussarbeitEntwurf

Internationalen Gerichtshofs für die Rechte der Natur

Mensch und Natur im Anthropozän

Der Entwurf thematisiert die Entwurfsidee eines „Internationalen Gerichtshofs für die Rechte der Natur“ und setzt sich kritisch mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur im Anthropozän auseinander. Angesichts der globalen ökologischen Krise, die durch menschliche Ausbeutung und Zerstörung verursacht wird, wird die Frage nach einer Neudefinition des Verhältnisses von Mensch und Natur gestellt. Bruno Latours Konzept des „Terrestrischen“ dient dabei als theoretischer Grundlagen, das eine gleichberechtigte Beziehung zwischen Mensch und Natur fordert und die Natur als eigenständigen Akteur mit Rechten anerkennt. 

Latours Terrestrisches: Natur als Akteur

Die Arbeit umfasst sowohl theoretische als auch praktische Untersuchungen. Theoretisch wird auf Latours „terrestrisches Manifest“ Bezug genommen, das eine Neuausrichtung des menschlichen Denkens und Handelns fordert. Praktisch wird der Fokus auf den Great Pacific Garbage Patch gelegt, ein riesiger Müllstrudel im Pazifik, der als Mahnmal für die globale Umweltzerstörung steht. Die Wahl dieses Ortes unterstreicht die Dringlichkeit, die Rechte der Natur zu stärken und ein neues, symbiotisches Verhältnis zwischen Mensch und Natur zu etablieren. 

Ein Mahnmal der Zerstörung

Der Entwurf des Gerichtshofs, „The Wall“, ist eine architektonische Antwort auf diese Herausforderung. Die Mauer dient als physische und symbolische Grenze, die den Müllstrudel einhegt und die Natur vor weiterer Zerstörung schützt. Gleichzeitig wird sie zum Ort, an dem die Rechte der Natur verhandelt werden können. Die Gestaltung des Gerichtshofs folgt einem spekulativen, aber realistischen Ansatz, der die Komplexität der ökologischen Krise widerspiegelt und eine neue Form der Auseinandersetzung mit Natur und Mensch ermöglicht. 

„The Wall“ Gerichtshof und Manifest einer neuen Erdverbundenheit

Die Arbeit schließt mit der Vision eines Gerichtshofs, der nicht nur als Institution, sondern auch als Denkfigur und Manifest einer neuen Erdverbundenheit verstanden wird. Architektur wird hier zum Medium der Aushandlung eines neuen Weltverhältnisses, das die Natur nicht länger als Objekt, sondern als gleichberechtigten Akteur anerkennt.

Struktur Konzept
Struktur Konzept
Konzept
Konzept
Wurzeln Detail
Wurzeln Detail
Beton Foto
Beton Foto
Stein in Wurzel
Stein in Wurzel
Baumstamm Rendering
Baumstamm Rendering
Baumstamm Foto
Baumstamm Foto
Wurzelebene
Wurzelebene
Baumstamm Transparent
Baumstamm Transparent
Wurzeln Parametrisch
Wurzeln Parametrisch
Baumstamm Pikto
Baumstamm Pikto
Müllansammlung im Pazifik
Müllansammlung im Pazifik
Müllraum Visualisierung
Müllraum Visualisierung
Raumabfolge
Raumabfolge
Müllraum Ebene 1
Müllraum Ebene 1
Müllraum Ebene 2
Müllraum Ebene 2
Müllraum Ebene 3
Müllraum Ebene 3
Ansicht
Ansicht
Längsschnitt
Längsschnitt
Gericht
Gericht
Gerichtssaal Visualisierung
Gerichtssaal Visualisierung
Gerichtssaal Schnitt
Gerichtssaal Schnitt
Schnitt Grundkonzept-komprimier
Schnitt Grundkonzept-komprimier
Seminar Visualisierung
Seminar Visualisierung
Visualisierung
Visualisierung
Washington
Washington
Berlin
Berlin
DenHaag
DenHaag
European Parliament
European Parliament
Ausstellung Visualisierung
Ausstellung Visualisierung
AXO Recycling Modul
AXO Recycling Modul
Fuller1PS
Fuller1PS
Fuller2PS
Fuller2PS
Fuller3PS
Fuller3PS
Abschied Visualisierung
Abschied Visualisierung

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