Fotografie – Neue Subjektivität

Lydia Proft

Projektinfos

Jahr: 2020

Studiengang:
Kommunikationsdesign und Medien

Betreuer:
Prof. Dipl.-Des. Knut Wolfgang Maron-Dorn

Teilnehmer:
Studierende verschiedener Studiengänge

Projektart:
Gruppenprojekt

Ergebnisse zum Thema „Neue Subjektivität“ der Foto-Klasse von Prof. Maron, 1993 bis 2020

Diskurs über zeitgenössische Fotografie im nationalen und internationalen Kontext der bildenden Kunst und ihrer Strömungen. Auseinandersetzung mit der künstlerischen Position der „Erneuerten Subjektiven Fotografie“.

Trotz verschiedener Produktionsmethoden und bildnerischer Strategien ist das gemeinsame Element einer neuen subjektiven Sicht auf die Wirklichkeit maßgebend. Damit bezieht unsere Foto-Klasse eine Gegenposition zu einer dokumentarischen, realitätsvermittelnden Fotografie und wendet sich einer metaphorischen, lyrischen, narrativen und experimentellen Auffassung zu. Dabei gilt es, die Ansätze der einzelnen Individuen zu reflektieren, zu fokussieren und zu fördern. Denn zuallererst geht es um das Sichtbarmachen der eigenen Betrachtungen, so divergent sie auch in der Klasse sein mögen. Nicht pseudo-professionelle Imitation, sondern Befreiung von ewig-gestrigen Zerrbildern bietet die Möglichkeit, Neuland zu betreten.

Das macht es den Betrachtern, die ja selber von unzähligen korrupten Bildern geprägt sind, oft nicht leicht, den neuen subjektiven Bildsprachen zu folgen, da dies ja die Befreiung auch des Betrachters vom Überholt-Überkommenen voraussetzt. Dennoch ist es möglich, unsere Welt durch die Positionen der Wismarer Fotoklasse etwas anders, wenn nicht sogar neu, zu entdecken.

Britta Huntemann
Heidi Schneekloth
Sally Frey

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