Jamel rockt den Förster

Projektinfos

Jahr: 2024

Studiengang:
InnenarchitekturArchitekturKommunikationsdesign und MedienProduktdesign

Betreuung:
Hanke, Tom, Prof. Dipl.-Des.Hantke, Oliver, Prof.Schulz, Stephan, Prof.

Teilnehmer*innen:
Studierende der Fakultät Gestaltung

Projektart:
Gruppenprojekt

Seit 2007 findet in Jamel das durch tragische Umstände bundesweit bekannt gewordene Festival für Toleranz und Demokratie „Jamel rockt den Förster“ (ehemals „Forstrock“) statt, das von Birgit und Horst Lohmeyer organisiert wird.

Im Rahmen einer Bachelorthesis im Sommer-semester 2017 im Studiengang Innenarchitektur wurde an der Fakultät Gestaltung ein Konzept entwickelt, um für das Festival im „Dorf der Nazis“ ein „Dorf der Toleranz und Demokratie“ zu errichten. Die Bereitstellung von kleinen Pavillons in Form eines archetypischen Hauses erleichtert den dort vertretenen Institutionen die Teilnahme am Festival und verleiht dem Ort eine besondere Atmosphäre. In den temporär errichteten Häusern finden demokratiefördernde Organisationen ein Zuhause, auf dem entstehenden Dorfplatz entsteht ein buntes, lebendiges Treiben mit Workshops und Informationsveranstaltungen, die das musikalische Programm begleiten. 

Das Projekt wird seit dem ersten Aufbau 2018 kontinuierlich von Studierenden und Professoren der Hochschule jährlich weiterentwickelt und zum Festival aufgebaut. 

Die nachhaltige und vollständig rückbaubare Konstruktion der Häuser besteht aus Dachlatten, Europaletten und Pappwabenplatten. Die Befestigung erfolgt mit Spanngurten und Klettverschlüssen. Eine gespannte Plane bildet das Dach. Um sie platzsparend zu lagern und jedes Jahr einfach aufbauen zu können, sind die Konstruktionen — ähnlich einem Zollstock – komplett zusammenklappbar. Individuelle Innenausstattungen werden von den Standbetreibern flexibel ergänzt und verleihen dem Dorf ein vielfältiges und buntes Erscheinungsbild. Mit diesem Engagement setzt die Hochschule ein deutliches Zeichen für Demokratie und Toleranz.


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