Nido – Säuglingsbett

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Projektinfos

Jahr: 2015

Studiengang:
Produktdesign

Betreuer:
Prof. Dipl.-Des. Volker ZölchDipl.-Des. (FH) Heidi Godemann

Teilnehmer:
Stella Buggenthin

Projektart:
Abschlussarbeit

Nido ist ein Beistellbett. Es soll Risiken vermeiden, die das gemeinsame Schlafen von Eltern und Säugling in einem Bett mit sich bringen und so die Gefahr des plötzlichen Kindstods (SIDS) erhöhen, ohne die Vorteile des gemeinsamen Schlafens einzubüßen. Die Bindung von Eltern und Kind verbessert sich durch den gemeinsamen, harmonischen Rythmus und körperliche Nähe und ermöglicht beiden Seiten einen entspannten Schlaf. Dem Säugling wird außerdem Bewegungsfreiheit ohne Verletzungen durch Stöße ermöglicht. Gleichzeitig gewährt das Bett dem Kind Ausblick, sowie enge Umschlossenheit und Nähe zum Elternbett. Somit hat der Säugling zugleich die Möglichkeit auf Nähe und Geborgenheit, ohne vom Familienleben ausgegrenzt zu sein.


Im Rahmen der Diplomarbeit ist ein Beistellbett für Säuglinge entstanden. Es stellt unser westliches Schlafverhalten mit Säuglingen (Säugling und Mutter nachts getrennt) in Frage und bietet eine psychologisch sowie physiologisch verbesserte Alternative. Außerdem stärkt es die Bindung von Eltern und Kind und ermöglicht beiden einen entspannten Schlaf. Risiken, die das gemeinsame Schlafen von Erwachsenen und Säuglingen mit sich bringen, werden vermieden, ohne die Vorteile des gemeinsamen Schlafens einzubüßen. Gute Qualität, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit waren Anforderungen, die dem Entwurf gestellt und umgesetzt wurden. Das Bett ist strapazierfähig in Konstruktion und Material und somit lange nutzbar. Der leichte Aufbau, der ohne Schäden am Elternbett erfolgt, ist ebenfalls ein Vorteil. Das Material ist ist leicht zu pflegen und fördert durch seine Haptik die Sinne des Kindes. Es gewährt dem Säugling ebenfalls Bewegungsfreiheit, ohne Verletzungen durch Stöße. Außerdem ermöglicht das Bett dem Kind Ausblick, sowie enge Umschlossenheit und Nähe zum Elternbett. Auch die Eltern profitieren von der Ergonomie des Bettes. Sie müssen sich nicht tief in das Bett hineinbücken und können das Kind, von ihrem eigenen Bett aus, leicht erreichen. Außerdem fügt sich die Erscheinung des Säuglingsbettes in verschiendenste Wohnsituationen ein und ist zudem, durch seinen offenen Unterbau, platzsparend. Auch die Bindung von Eltern und Kind verbessert sich durch den gemeinsamen, harmonischen Rythmus und körperliche Nähe. Die Rückbesinnung und Konzentration auf die naturgegebenen Gefühle und Instinkte in Bezug auf den Säugling werden bestärkt und unterstützt. Neben dem Nutzen als Beistellbett, ergab sich auch die Umnutzung als Kinderbank, die eine längere Nutzbarkeit ermöglicht.

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