PEKA

Bachelorthesis von Claudia Ann-Christin Woggon, PEKA, Architektur und Braukultur: Revitalisierung einer ehemaligen Malzfabrik, betreut durch Prof. Bettina Menzel, 2026

Projektinfos

Jahr: 2026

Studiengang:
Innenarchitektur

Betreuung:
Menzel, Bettina, Prof.

Teilnehmer*innen:
Claudia Ann-Christin Woggon

Projektart:
AbschlussarbeitEntwurf

Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Brauerei PEKA als produktiver Kern, der Herstellung, Wissenstransfer und Gesellschaft miteinander verbindet. Ergänzt wird sie durch ein Jugendzentrum sowie einen Gastraum mit Biergarten, die gemeinsam einen offenen Lern, Begegnungs und Aufenthaltsort bilden. Jugendkultur, politische Bildung, soziale Teilhabe und ökonomische Verantwortung greifen dabei ineinander und schaffen Räume für Selbstwirksamkeit, Mitgestaltung und kritisches Denken. Das Projekt versteht sich als Modell für gelebte demokratische Kultur und ein nachhaltiges, solidarisches Miteinander.

Der klar strukturierte Grundriss übersetzt Transparenz und Offenheit direkt in Raum. Der Entwurf orientiert sich am Raster der bestehenden Stützen und schafft großzügige, gut lesbare Raumfolgen mit fließenden Übergängen zwischen Produktion, Aufenthalt und Bildung. Lediglich funktional notwendige Bereiche wie Küche, WCs und Treppenhäuser sind geschlossen konzipiert.

Brauerei, Jugendzentrum und Gastraum verbinden Handwerk, soziale Teilhabe und Gemeinschaft zu einem gemeinsamen Raum für demokratische Kultur. Eine leicht transparente Polycarbonatwand trennt die Produktion vom Gastraum, ohne die visuelle Verbindung aufzulösen. Produktionsabläufe, Lagertanks und Leitungsführungen bleiben sichtbar und machen die Brauerei als offenen Ort des Austauschs erlebbar.

Die Kommunikationsmodule verankern demokratische Werte sichtbar im gesamten Gebäude. Aus ausgedienten Bierkästen entstehen flexible Möbelmodule, die in Gastraum, Brauerei und Jugendzentrum unterschiedlich genutzt werden können. Kommunikation wird dadurch bewusst räumlich verankert und stärkt den Zusammenhalt des gesamten Entwurfs.

Die historische Backsteinfassade bleibt in ihrer Materialität und Tektonik weitgehend erhalten und wird durch gezielte Eingriffe ergänzt. Großformatige Fensteröffnungen schaffen neue Sichtbeziehungen zwischen Innen und Außenraum, während die Außenanlage mit Terrasse und Stegen eine direkte Verbindung zum Mühlenteich herstellt. So entsteht ein offener Ort für Gemeinschaft, Austausch und Aufenthalt.

Visualisierung Biergarten
Konzeptaxonometrie
Außenansichten
Schnitt
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1. Obergeschoss
Visualisierung Brauerei
Visualisierung Gastraum
Detail
Schematischer Ablauf Brauerei
Modulbau

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