Umnutzung und Weiterentwicklung des Amtsgerichtsgebäudes in Warin

Lageplan

Projektinfos

Jahr: 2015

Studiengang:
Architektur

Betreuer:
Prof. Dipl.-Ing. Andrea Gaube

Teilnehmer:
Annika Detjens

Projektart:
Abschlussarbeit

Bachelor-Thesis

In Regionen mit schwachem Wirtschaftswachstum und wenig attraktivem Arbeitsmarkt wird es immer schwerer die Siedlungsstruktur mit ihrer baulichen Geschichte und den kulturellen Werten zu erhalten und weiter zu entwickeln. Für diese Veränderungen gibt es unterschiedlichste Ursachen, die es zu verstehen gilt, wenn nachhaltige Verbesserungen und bauliche Weiterentwicklungen angestrebt werden. Daher wird es auch immer mehr Aufgabe der angehenden Architekt_innen sein, sich mit den Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Veränderungen auseinander zu setzen, um zukunftsfähige Architektur zu schaffen und bestehende Baukultur qualitätvoll zu sanieren.

Die Aufgabe in dem Entwurfsprojekt war es, für das ehemalige Amtsgericht in Warin ein Sanierungskonzept zu erstellen, das eine Entwicklung des gesamten Areals langfristig ermöglicht. Aufbauend auf einem Entwurf zur Stadtentwicklung aus dem vorangegangenen Semester wurde dieser Gebäudeentwurf bearbeitet.

Die Besonderheit der hier vorgestellten Arbeit liegt in der methodischen Qualität. Die Offenheit oder auch Unschärfe des Konzeptes lässt ein Reagieren auf sich verändernde Rahmenbedingen zu und akzeptiert die reale Situation. Der Stadt Warin wird ein gangbarer Weg aufgezeigt, ihre Potentiale weiter zu entwickeln und Stadtbild prägende Baukultur zu erhalten.

Die Arbeit wurde von der Jury für den DIA-Preis nominiert und war Grundlage für einen Förderantrag der Stadt beim Bundesministerium. (a.g.)

Konzeptgedanke Areal
Nutzungskonzept Amtsgericht
Stufenkonzept
Stufenkonzept Ausbau 2

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