Wohnmobil

Projektinfos

Jahr: 2010

Studiengang:
Innenarchitektur

Betreuer:
Prof. Dipl.-Ing. Achim Hack

Teilnehmer:
Maria Petri

Projektart:
Abschlussarbeit

Konzeptideen für das mobile Leben

In unserer Zeit wird die Betonung der eigenen, unverwechselbaren Individualität immer wichtiger, denn das Konsumverhalten und die Stigmatisierung von sozialen Rollen lässt viele Menschen sich auf die Suche nach sich selbst begeben.

Das Reisemobil wird dadurch nicht nur zum rollenden Büro des Außendienstarbeiters, sondern auch zu einem festen Halt in seinem Leben. Einerseits verbindet er mit dem Mobil seine Unabhängigkeit und seine Lebensgrundlage, aber andererseits verbindet er damit auch die vielen positiven Erlebnisse, die er im Urlaub mit seiner Familie oder Freunden verbracht hat. So kann er immer einen Teil seiner Erinnerungen mitnehmen. In der Gestaltung geht es mir um eine Mischung aus angenehmer Wohnatmosphäre und gleichzeitig beruflich genutzter Präsentationsfläche.

Trotzdem soll der Charme der Mobilität und Leichtigkeit nicht verloren gehen. Die Charakteristik meines Entwurfs wird geprägt durch die offene, kommunikative Raumwirkung und die einheitlich gestalteten, ineinander übergehenden Raumstrukturen.

Außerdem unterstützt die Verwendung neuer Materialien für die Oberflächen die Leichtigkeit, Dynamik und Lebensfreude. Dass das Konzept des Reisemobils für einen Außendienstarbeiter funktioniert, zeigen auch die Einblicke in die Geschichte des Reisemobils.

Künstler, Strategen, Schausteller und Journalisten beispielsweise nutzen seit langer Zeit diese Art des Reisens und Wohnens. Mit meinem Entwurf unterstütze ich ein mobiles Lebenskonzept, in dem es auf die Rückbesinnung auf das Wesentliche geht. Der Außendienstarbeiter verzichtet auf die Ortsgebundenheit und die damit oftmals verbundene Anhäufung von belastendem Eigentum. Das Wohnmobil wird zu seinem ständigen Begleiter und anstatt Gegenstände zu sammeln, verbindet der Außendienstarbeiter seine Erinnerungen und Erfahrungen mit diesem Gefährt.


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