Im Ausstellungsbereich zum Werdegang mit persönlichen Gegenständen von Ernst Barlach, dem Frühwerk bis hin zur Phase der Mahnmale werden die Exponate vor dem bestmöglich kontrastierenden Hintergrund, ergänzt durch umfangreiche Informationen zu den Wirkungsstätten und Einflüssen des Künstlers präsentiert. Die beiden ehemaligen Atelierräume sollen, soweit dies aus heutiger Sicht technisch umsetzbar ist und mit den heutigen Sehgewohnheiten vereinbar erscheint, durch die neutrale Farbgebung und eine gezielte Lichtatmosphäre annähernd originalgetreu in Szene gesetzt werden. Die Studierenden haben während eines Semesters die notwendigen Aussagen zur räumlichen Gliederung der Ausstellung, zu Material- und Farbwahl der Ausstellungsräume, zu Präsentationsmöbeln, deren Materialität, Konstruktion und Fügung sowie zur geeigneten Beleuchtung und Umfang, Darreichung und grafischer Umsetzung der Exponat Beschriftung und notwendiger Erläuterungstexte entwickelt. In den folgenden Semestern konnten die Studierenden die technische Entwicklung und bauliche Umsetzung ihres Entwurfs als kompetente Partner des ausführenden Büros für Ausstellungsgestaltung begleiten und den Prozess von der Idee bis hin zur fertigen Ausstellung hautnah miterleben. Die Ausstellung öffnete im März 2023 nach aufwändigen Umbau- und Sanierungsarbeiten und einer aufregenden Bauphase während den Zeiten der Pandemie wieder ihre Türen. Die Studentinnen Lisa Harnisch, Silvana Kröner, Luise Nitschke, Charlotte Ruchhöft und Tabitha Stephani waren natürlich zu den Eröffnungsfeierlichkeiten eingeladen und konnten dem Publikum voll Stolz ihr realisiertes Studienprojekt präsentieren.
Ständige Ausstellung im Atelierhaus Ernst Barlach in Güstrow

Projektinfos
Jahr: 2023
Studiengang:
InnenarchitekturKommunikationsdesign und Medien
Betreuung:
Hack, Achim, Prof.Polkehn, Hanka, Prof.
Teilnehmer*innen:
Lisa Harnisch, Silvana Kröner, Luise Nitschke, Charlotte Ruchhöft, Tabitha Stephani
Projektart:
EntwurfGruppenprojekt
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