Gottlob-Frege-Preis 2020 für Attendo

Diplom, Niklas Deinzer, Rendering „Attendo“, Szenerie
Diplom, Niklas Deinzer, Rendering „Attendo“
Portrait Niklas Deinzer

Fotografin: Lara Wendt

Selbstbestimmtes Leben durch Verknüpfung
Stark personalisiertes und physiotherapeutisches Training mittels einem elektromagnetisch betriebenen Kabelzug sieht der Entwurf „Attendo“ von Niklas Deinzer vor. Angepasst auf Körpergröße, Trainingsfortschritt, pathologische Eigenschaften und Diagnosen des Anwenders wird „Attendo“ zudem durch eine Smarthome-Schnittstelle ergänzt. So kann sich der Nutzer anhand von Telemedizin (Verknüpfung mit der elektronischen Patientenakte), Videochat (Kontakt mit Angehörigen und Freunden), Smarthome-Steuerung (Steuerung von z.B. Licht, Temperatur, Jalousien, Belüftung), Assistenzsystemen (Steuerung von z.B. Sturzprophylaxe, Sicherheitskamera, Medikamenten- und Terminerinnerung, Ernährungsempfehlungen) verbinden. Der ans Haus gebundene Mensch hat die Möglichkeit mit dem einen Gerät zu trainieren, seine Umgebung zu steuern und sich gleichzeitig mit seinen Ärtzten, Therapeuten, Freunden und Angehörigen in Verbindung zu setzten.

„Mein Projekt hatte zum Ziel ein System zu entwickeln, dass den Menschen dazu befähigt so lang wie möglich selbstbestimmt leben zu können und dabei nicht auf stigmatisierende Lösungen zurückgreifen zu müssen“, erklärt Deinzer seinen Entwurf vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Gottlob-Frege-Preis
Jährlich würdigt die Hansestadt Wismar gemeinsam mit dem Gottlob-Frege-Zentrum der Hochschule Wismar hervorragende, innovative, praxisorientierte Thesen von Studierenden. In diesem Jahr feiert das Gottlob-Frege-Zentrum sein 20-jähriges Bestehen. Weitere Preisträger an der Hochschule Wismar sind in diesem Jahr Luise Lotta Beier (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften) und Lisa Marie Rickerts (Fakultät für Ingenieurwissenschaften) sowie Ralf Knödler (Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Bachelor-Studiengang Mechatronik) mit dem Sonderpreis.

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