Müther-Archiv-Exponate in Binz

Ausstellungsraum mit Texttafeln und Monitor zur Ausstellung über Müther im Hyparforum, mit Sitzmöbeln und großen Fenstern im Hintergrund.
Dauerausstellung „Müther – Grenzgänger der Ostmoderne" im Binzer Besucherzentrum Haus des Gastes. Quelle: Hochschule Wismar, Müther Archiv, Foto: Prof. Matthias Ludwig

Die Dauerausstellung „Müther – Grenzgänger der Ostmoderne” wurde von Prof. Matthias Ludwig, Leiters unseres Müther-Archivs, und Dr. Dina Falbe, beide Fakultät Gestaltung, in Zusammenarbeit mit Fatima Thiam, Lina Herschel und dem Studio Bernard-Boos kuratiert. Fast 80 Prozent der Exponate wurden von unserem Müther-Archiv als hochwertige Kopien zur Verfügung gestellt, dazu gehören zum Beispiel 44 historische Bauakten zu Müthers Projekten. Die originalen Exponate befinden sich auch weiterhin auf dem Wismarer Campus.

Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können während eines Rundgangs durch sieben Stationen tief in das Universum des Rügener Baumeisters eintauchen:

  • Vita Müther: Der Mensch hinter den Schalen.
  • Werkschau: Ein Überblick über sein beeindruckendes Schaffen.
  • Bautechnik: Wie aus Beton filigrane Kunstwerke wurden.
  • Ostmoderne: Müthers Rolle in der Architekturgeschichte der DDR.
  • Altbestand und Abriss: Ein kritischer Blick auf den Erhalt seiner Werke.
  • Welt der Schalenbauten: Die globale Dimension seiner Vision.
  • Dialog und Ausblick: Raum für Diskussionen über die Architektur von morgen.

Die Gemeinde Binz bietet auch Bustouren zu den ursprünglich 18 Müther-Bauten auf der Insel Rügen an. Vier davon wurden jedoch abgebrochen und eins nicht realisiert.

Links


Zurück zu allen Meldungen