Theodor W. Adorno war Philosoph, Soziologe, Komponist und Musiker, einer, der sich in der BRD nach dem Ende des 2. Weltkriegs mit dem Zivilisationsbruch durch den 2. Weltkrieg und dem Holocaust auseinandergesetzt hat. Viele seiner Gedanken scheinen kaum ein Verfallsdatum zu haben. Er stellt gedankliche Mittel zur Verfügung, um unsere Welt nicht nur besser zu verstehen und wenigstens »geistig bewohnbar zu machen« – sondern auch, um besser zu verstehen, wo die Probleme liegen; und wo man ansetzen kann, um sie zu verändern. Adorno denkt über unsere Konsumgesellschaft nach, über den Nationalsozialismus, unser Verhältnis zur Natur, die kulturelle Pseudowelt und nicht zuletzt: über die unverwirklichten Möglichkeiten der Menschheit. Seine Gedanken sind oft komplex, manchmal erstaunlich warm und witzig, immer tief und bewegend. Dieser Kalender ist eine Einladung zum Selber- und Weiterdenken. Ein Gehirn- und Herzöffner. Eine Selbstermächtigung.
Der Kalender ist im Mai 2025 im Rahmen einer Projektwoche entstanden.
Projektkonzept und Leitung:
Heiko Schulz und Anja Steinig (Buongiorno Adorno Berlin)
Prof. Dr. Maxi Berger
Art direction:
Ronja Silvana Wagler, Jorge Schatz
Redaktion, Gestaltung, Text und Bild:
Theodor W. Adorno, Maria Bunge Ramos, Friederike Funke, Fabian Gröger, Mikhey Lyskov, Charlotte Peters, Jorge Schatz, Sophia Schmidt, Ronja Silvana Wagler











